Brauereiführung

„Hopfen und Malz – Gott erhalts“

Wer kennt sie nicht diese fünf Worte?
Was hat es nun auf sich mit diesen Zutaten, wie wird unser Bier eigentlich gebraut?

Nun, zu allererst mit viel Liebe! Mit Liebe zur Kultur und Tradition dieses uralten Getränks. Und neben Hopfen und Malz natürlich noch mit Wasser.
Später wird es dann zur Gärung noch mit Hefe versetzt.


bf1.jpg

Unser Wasser


Es kommt aus unserem eigenen Brunnen, schon seit Jahrhunderten verlässlich und in seiner Reinheit unverändert. Durch regelmäßige Qualitätskontrollen stellen wir sicher, dass unser Wasser auch unseren hohen Ansprüchen genügt. Die chemische und biologische Reinheit des Brauwassers wird ständig überwacht und ist einwandfrei.
Unser Bier besteht zu ca. 90 % aus diesem Naturelement.
Der mengenmäßig am nächsten enthaltene Rohstoff ist dann ...

aehre.jpg

malzhand.jpg Das Malz

Wir verwenden Gersten- und Weizenmalz aus kontrolliertem fränkischen Anbau.

Malz entsteht durch „Weichen, Keimen und Darren“ in der Mälzerei. Hierbei entwickelt das Korn Enzyme die später für den Brauvorgang wichtig sind. Je nach Biersorte finden unterschiedliche Malze Verwendung.

gerstenfeld.jpg


hopfenaussen.jpg Der Hopfen


Unser nächster Rohstoff, der Hopfen, kommt heute nicht mehr aus dem Aischgrund, früher ein Teil des größten zusammenhängenden Hopfenanbaugebietes von Deutschland (Mittelfranken), sondern aus der Hallertau, Tettnang und Spalt.

hopfen hand.jpg
Hopfen trägt dazu bei, dass unser Bier eine feine Bittere, hohe Schaumstabilität sowie natürliche Haltbarkeit bekommt. Unser Braumeister verwendet hier ausgesuchte Qualitäten, stets aus neutral kontrolliertem Anbau.




bf6.jpg Die Hefe


Der letzte beteiligte Stoff ist die Hefe. Bei ihr handelt es sich um lebendige Zellen. Solche sind hier zu sehen.

Die in unserer Brauerei eingesetzten Hefen werden als Zuckerpilze bezeichnet, weil sie von dem Zucker aus dem Abbau der Stärke des Gersten-/ Weizenkorns leben.

Man unterscheidet obergärige - sie steigen nach der Gärung im Gärgefäß nach oben - und untergärige Hefen - sie setzen sich nach der Gärung am Boden des Gärgefäßes ab.

gaerungoffen.jpgDie Hauptstoffwechselprodukte der Hefe sind der Alkohol und die Kohlensäure, die beide aus dem Zucker des Malzes entstehen. Daneben bilden sich aber eine ganze Reihe weiterer Stoffwechselprodukte, die wesentlich zum Geschmack und Aroma unseres Bieres beitragen.

Nun kennen wir die Rohstoffe. Mehr ist nicht drin in unserem Bier!

Machen wir uns also auf den Weg in die Brauerei um zu sehen wie denn nun unser Bier gemacht wird. Betrachten Sie in verschiedenen Schritten der Animation wie wir unser Bier einbrauen.

Starten Sie die Brauereiführung hier:

brauereitour.jpg

Wie Sie gerade gesehen haben kommen unsere Biere nach dem Einbrauen zur 7-tägigen Gärung in den Gärbottich (Tank)


brmst1.jpgDanach geht es für die meisten Biere in den Lagerkeller. Denn noch kann man das Bier nicht genüsslich über die Zunge laufen lassen. Das Jungbier, wie es jetzt heißt, wird geschlaucht, das heißt vom Gärkeller in den Lagerkeller gebracht. Hier reift es mehrere Wochen bei um die 0 Grad Celsius heran. Dies geschieht in Lagertanks, wo es sich auf natürliche Weise mit Kohlensäure anreichert und bis zur geschmacklichen Vollendung ausreift. Stichproben können hier über den Zwickelhahn gezogen werden.



brmst2.jpgDamit die Kohlensäure im Bier bleibt, erfolgt die Nachgärung unter Druck.
Vor der Abfüllung wird das Bier dann im Filterkeller noch filtriert. Trübstoffe und Hefen werden mit speziellen Filtern entfernt.

Unser Weißbier durchläuft allerdings den Füllprozess schon vor der eigentlichen Nachgärung. Denn hierbei handelt es sich um original Flaschengärung (Fassgärung).
Unser Weißbier reift hier in speziellen Reifekammern gleich im Gebinde heran. Es wird natürlich auch vorher nicht filtriert, denn genau in diesem Bier wollen wir ja die feine Hefe mit im Glas haben!

fueller.jpg

Abfüllung


Nun ist es soweit, unser Bier kann in Keg oder Flasche abgefüllt werden:

Flaschenbier wird genau wie Fassbier unter Gegendruck abgefüllt, um Schäumen und Kohlensäureverlust zu vermeiden. Bier ist ein besonders sauerstoffempfindliches Produkt. Schon geringe Mengen an Sauerstoff, die durch die Flasche ins Bier gelangen, können den Geschmack des Bieres nachteilig beeinflussen. Daher wird in modernen Flaschenfüllanlagen zunächst die Flasche evakuiert, dann mit Kohlensäure vorgespannt und mit dem Bier befüllt. Das Bier fließt durch ein Füllrohr ruhig in die Flasche. Nach dem Herausziehen des Füllrohres schäumt das Bier kurz auf und verdrängt die Luft, die sich noch im Flaschenhals befindet.

bf10.jpgbf11.jpg

Nach dem Abfüllen versorgt die Etikettiermaschine die einzelnen Flaschen mit ihrem Kleid: dem Etikett

... und die Flaschen wandern zum Einpacker, der sie in den Kasten steckt und automatisch palettiert. Nun ist unser Bier fertig und wartet nur noch auf Sie!

brmst3.jpg